PRESSESPIEGEL
Jazzfrühling - Zweimal vier Sängerinnen in Hochform:
Bis die Stimmbänder qualmen
REUTLINGEN. Man hat ja schon manches gesehen in Reutlingens Jazzkeller.
Aber dass sich während eines Konzerts vier junge Damen zig Mal auf offener Bühne umziehen,
wird wohl einmalig bleiben in den Annalen des Clubs. »Sonst haben wir auf der Bühne immer einen Paravent stehen!«, erklärte entschuldigend eine der Sängerinnen von Velvet Voices. Der aber hatte auf dem handtuchgroßen Aktionsfeld des Gewölbes keinen Platz. Zumal die Show des Wiener A-cappella-Quartetts auch noch Gruppenchoreografien vorsah!...
... Und dann kamen die vier Mädels aus Wien. Ohne Begleitband, aber mit Paravent-Problem.
Da war Improvisieren angesagt! Ein Vorteil, denn sonst hätte ihre von der Zwischenmoderation bis zur Tanzchoreografie durchgestylte Show einfach zu glatt gewirkt. So aber kam ein spielerisches Element in die Aktionen der vier Sängerinnen.
Deren Umkleideaktionen bewegten sich ohnehin durchweg im jugendfreien Rahmen.
Da flogen mal kurz die Fräcke und Zylinder ins Eck, die Blusen wanderten übern Hosenbund und bunte Barette kamen aufs Haupt - schon wurden aus den Comedian Harmonists die Andrew Sisters. Später versprühen die Vier in leuchtendem Blau und Rosa den Glamour der Supremes; bringen in hüfthohen Goldschaftstiefeln Abbas Extravaganz auf die Bühne; und erobern mit breiten Kunstledergürteln die MTV-Ära.
Seidig, hell: die Velvet Voices
Nichts weniger als einen Durchmarsch durch die Historie des mehrstimmigen Popgesangs haben sich die
Wienerinnen vorgenommen. Dabei passen ihnen nicht nur die Kleider, sondern auch die Stimmen wie angegossen.
Der glockenfeine Klang von Antje Kohler, der wie aus Zinn gegossene Sopran von Julia Sitz und die dunkelsamtigeren Stimmen von Miriam Fuchsberger und Monika Trotz ergänzen sich perfekt. Ihre musikalische Wandlungsfähigkeit scheint keine Grenzen zu kennen, ihr technischer Feinschliff auch nicht.
Seidenhell mit luftigen Glanzlichtern schimmert bei ihnen der Harmoniegesang der Comedian Harmonists.
Geschmeidig strömt der Pop-Sound der Supremes. Orchestral und knackig pulsiert der Abba-Beat. Feinfühlig werden die Hits von Manhattan Transfer ausgekostet. Und bei den Titeln von En Vogue kommt noch ein Schuss Disco dazu. Am Ende zeigen die Vier, dass sie auch ohne elektronische Verstärkung einen perfekten, schwebenden Klang hinbringen.
Was für eine Bandbreite: erst mitreißender Vokaljazz, dann Entertainment in Vollendung - dieser zweite Jazzfrühlingstag wird wohl ein Unikum in der Klub-Geschichte bleiben. (GEA)
(Reutlinger General-Anzeiger 30.03.2009)
Velvet Voices verzauberten das Publikum im Casino
Samtstimmen weihnachtlich verpackt
Ihrem Namen alle Ehre machten die "Velvet voices" bei ihrem Auftritt
vergangenen Freitag im CongressCasino Baden.
Ein besonderes Highlight des Abends war das Medley traditioneller Weihnachtslieder wie zum Beispiel "Leise rieselt der Schnee", "Ihr Kinderlein kommet" und "Oh Tannenbaum",
welche ausnahmsweise Deutsch gesungen wurden, denn eigentlich bevorzugen die velvet voices englische Texte.
Alles in allem war es ein wirklich gelungener Abend, der es schaffte, wieder richtige Vorfreude auf die kommenden Feiertage zu wecken.
Astrid Bonk Foto: Astrid Bonk
Ladies Night In White
Ob die vier Damen von „Velvet Voices“ im weißen Outfit als
Christdirndln durchgehen wollten, blieb offen. Stimmlich war der
Abend des 13. Dezember in jedem Fall ein himmlisches Vergnügen und
versetzte das Emailwerk samt Gästen in wohlige
Vorweihnachtsatmosphäre.
Velvet Voices gastierte bereits zum zweiten Mal im Emailwerk. Neu
waren diesmal die zweite Altstimme und das Programm, mit dem sich
die vier Damen ganz der Lust an Weihnachten hingaben. Ihre
Interpretation von europäischen und amerikanischen
Weihnachtsklassikern war herrlich gefühlsbetont, ohne aber jemals
in das schmalzig-sentimentale Eck abzudriften. Damit zeichnete die
Gruppe ein Bild von Weihnachten, wie es vielleicht sein sollte:
Voller Gefühl und warmer Energie und weniger komatösem Gedudel, das
zum seelischen Herzstillstand führt.
Gleich mit der ersten Nummer, einer Variante von „Carol Of The
Bells“ wurde die Stimmung knackig und lebhaft. Die vier Damen waren
derart gut aufeinander eingesungen, dass einem das Lametta den
Rücken hinunter rieselte.
Mit schwierigsten Arrangements von„Have Yourself A Merry Little
Christmas“, “The Holly and The Ivy” oder einer sehr femininen
Version von “Dreamin Of A White Christmas” ließen die Ladies keinen
Zweifel, dass sie zu den besten Vokalformationen südlich des
Polarkreises gehören. Hätte der Weihnachtsmann einen CD-Player im
Schlitten, vielleicht würden wir dieser Tage öfter einmal „Rockin’
Around The Christmas Tree“ von oben hören.
Publikumsliebling des Konzerts war ein Medley aus deutschsprachigen
Weihnachtsklassikern, so gefühlvoll verflochten und stimmig
arrangiert, dass es selbst chronischen Adventverweigerern die
Kalendertürchen aufsperrte. Das einzige was dem Abend zur
Perfektion fehlte, waren ein paar Schneeflocken zum Heimgehen. Aber
es sind ja noch ein paar Tage bis Weihnachten und wenn man ganz
fest dran glaubt...
(mw)
Ganz anders verhält es sich bei Velvet Voices
Neue Osnabrücker Zeitung
Oft sind Jazzbands rein männlich besetzt. Ganz anders verhält es sich
bei Velvet Voices: Hier sind es vier Damen, die ihre Liebe zum Jazz
ausleben. Allerdings ist Velvet Voices keine Instrumentalband,
sondern ein Vokalquartett. Dennoch glaubt man, Kontrabass, Schlagzeug
und Trompete zu hören: So virtuos jonglieren die Sängerinnen bei
ihrem Konzet im gut besuchten Blue Note mit ihren Stimmen. Ihr
aktuelles Programm trägt den Titel "Roots", und sie gehen darin ihren
unterschiedlichen musikalischen Wurzeln nach. Neben dem Jazz sind das
Gospel-Songs, Pop-Klassiker und kärntnerische Volkslieder. Denn drei
der Damen stammen aus Österreich. Dort wurden sie auch schon mit
Preisen überhäuft.
Zu Recht, wie gleich in der ersten Nummer "Come Together" zu hören
ist: Makellos rein intonieren die vier ausgebildeten Jazz-Sängerinnen
den vierstimmigen Satz und verbinden ihr sängerisches Können mit
einer perfekten Bühnenpräsentation, die dennoch quicklebendig wirkt.
Ein paar Tanzschritte hier und eine angedeutete Luftgitarre dort
geben ihrem Auftritt eine ansprechende Lockerheit. Auch in ihren
spritzigen Ansagen wechseln sie sich ganz selbstverständlich ab.
Überhaupt strahlt ihr Umgang miteinander echten Teamgeist aus: Sie
tauschen unablässig die Plätze und die Rollen. So steht jede einmal
im Vordergrund und wird von den anderen optimal unterstützt.
Bei Velvet Voices haben vier profilierte Solistinnen zueinander
gefunden und ergänzen sich hervorragend: Monika Trotz sorgt für
groovende Basslinien, aus denen sie schon mal unvermittelt in
täuschend echt klingende Trompeten-Improvisationen ausbricht.
Bandgründerin Coretta Kuhn bedient mit hohem Sopran das andere Ende
der Skala. Miriam Fuchsberger trägt mit dunkler Stimme erdiges Soul-
Feeling bei. Und immer wieder ist es Gerda Rippel, die in
ausdrucksvollen Scat-Improvisationen und Eigenkompositionen berührt
wie etwa im afrikanisch angehauchten "Quarter To Five".
Fast ausschließlich eigene Arrangements präsentieren die vier Damen
in ihren schwarzen Hosenanzügen und roten Glitzershirts: So folgt
eine eigenwillig schräge Fassung von "Yesterday" auf den Jazz-
Standard "Don´t Get Around Much Anymore" oder ein frustriertes
Wiegenlied auf das sphärische Volkslied "Is schon stull". Ihren
"Bildungsauftrag als Künstlerinnen" erfüllen sie schließlich in
"Boblicity", der augenzwinkernd pointierten "Entwicklungsgeschichte
des Be Bop". Für die Zugabe legen die Sängerinnen dann sogar die
Mikros, deren technische Möglichkeiten sie so brillant beherrschen,
zur Seite, und das Publikum hält gebannt den Atem an.
Neue Osnabrücker Zeitung
Musik spricht von Herz zu Herz
Von Dr. Hans Gerhard Heymel
Eine etwas andere Art von Adventskonzert präsentierten die Quakenbrücker Musiktage mit den international renommierten Velvet Voices dem Publikum in der voll besetzten Marienkirche: ein hochprofessionelles weibliches Gesangsquartett, das mit seinen "Christmas Carols" in vielfältigen jazzigen Bearbeitungen die weltumspannende Erwartung und Freude auf das Weihnachtsfest zum Ausdruck brachte.
Bersenbrücker Kreisblatt
Stimmen weich wie Samt oder rau wie Leinen
Frauen-Quartett aus Wien setzte A-cappella-Festival fort
Der Name passte gut: Weich wie Samt konnten sie sein, die Stimmen der Velvet
Voices. Aber ebenso rau und hart wie Leinen,
schimmernd wie Seide, transparent wie Gaze. Dem sympathischen, singenden
Frauenquartett aus Wien ,
das am Donnerstagabend im Bürgerzentrum Soests erstes A-cappella-Festival
fortsetzte, fehlte es musikalisch an nichts.
Höchste Höhen, tiefste Tiefen, Kärtner-Lied oder Gospel, Pop-Song oder
klassisch Angehauchtes – die vier Ladies in Rot und Schwarz hatten alles
drauf.Kein Wunder, jede von ihnen ist eine hochqualifizierte Sängerin. Und
jede bringt ihre eigene Stärke in die
Gruppe ein: Sopranistin Gerda Rippel aus Kärnten wirkte zart und zierlich,
konnte aber zur wahren Rock-Röhre mutieren. Band-Gründerin und einzige
Nicht-Österreicherin, nämlich Kölnerin, Coretta Kurth war Höhenflüge
zuständig. Miriam Fuchsberger, der Blondschopf, übernahm die Moderation und
brachte Soul in den Sound. Und Monika Trotz setzte das „bassige“ Fundament.
Zusammen bildeten sie eine musikalische Wucht, ein kompaktes, aber
strukturiertes transparentes Klangpaket. Schloss man die Augen, war kaum
auszumachen, wie viele Stimmen da gemeinsam erklangen. Und auch beim
Hinschauen wurde erst nach einiger Zeit erkennbar, wer welchen Part sang, so
homogen klang ihr Chorgesang.
Zurück zu den Wurzeln
Sie sagten, mit ihrem Programm wollten sie zurück zu den Wurzeln gehen. Und
tatsächlich ließen sich überall persönlichen Erinnerungen entdecken. Bei
Eurythmics „Sweet Dreams“ aus den 80er-Jahren ebenso wie beim schwungvollen
„Java live“ aus den 50er-Jahren und den vielen Eigenkompositionen. Fürs Auge
gab’s eine witzige, abwechslungsreiche Choreografie. Bei der Musik von Velvet
Voices fehlte es an nichts: weder an Instrumenten – Basslinie und
Trompetensolo machte Monika Trotz mit ihrer wandlungsfähigen Stimme selber –
selbst wenn die Frauen im letzten Song jubelten „It’s raining men“ und wenn
die Herrn der Schöpfung gern mitgesungen hätten. Sogar auf die Mikrofone
konnten die Sängerinnen verzichten und blieben dennoch überzeugend. Das
bewiesen sie auch mit ihrer letzten Zugabe: Billy Joels „And so it goes“ –
völlig unplugged, schlicht und ergreifend schön.
Soester Anzeiger
Glückliches Österreich
A Cappella aus Österreich: Die „Velvet Voices" gastierten im Alten
Schlachthof.
Die Damen sind auf der Suche nach ihren Wurzeln, den biografischen und den
musikalischen. Dabei kommt allerhand zusammen. Etwas von den Beatles,
Wiegenlieder, wunderbare Schnulzen wie ,,Somewhere Over The Rainbow",
Volksweisen aus Kärnten, Gospel, Rock, Pop und selbstkomponierte sphärische
Klanggemälde. Stoff genug genug für ein zweistündiges Konzertprogramm.
Erfolgsgeschichte
Am Donnerstagabend nahmen „Velvet Voices" ihre Zuhörer im Alten Schlachthof
mit auf die Suche nach den ,,Roots" (also den Wurzeln). Die vier Damen kommen
aus Osterreich. Sie räumen in der Alpenrepublik Preise am laufenden Band ab
und füllen problemlos die Säle. Auch jenseit der Grenze breitet sich der gute
Ruf der „Samtstimmen" stetig aus. Auftritte wie der im gut besuchten
Bürgerzentrum tragen dazu bei, dass die A Cappella-Erfolgsgeschichte auch in
deutschen Landen weitergeht. Monika Trotz, Gerda Rippel, Coretta Kurth und
Miriam Fuchsberger haben alle ein Musikstudium hinter sich und sowohl
solistisch als auch in verschiedenen Ensembles bereits musikalische Meriten
erworben. Seit 2002 gibt es die ,,Velvet Voices". Miriam Fuchsberger ist für
Tanja Raich erst kürzlich ins Ensemble eingestiegen. Auf den Plakaten ist noch
das Konterfei ihrer Vorgängerin zu sehen. Mit geistlicher Musik war das erste
Soester A-Cappella-Festival vor zwei Wochen in Neu St.Thomä gestartet. Beim
zweiten Konzert ein Kontrastprogramm: „Velvet Voices" arrangieren Jazz, Pop
und Rock so, dass ein unverwechselbarer A Cappella-Sound herauskommt. Die
einzigen Instrumente sind ihre Stimmen - auch wenn man sich beim ,,Trompeten"
-Solo von Monika Trotz fragt, wie sie einen so perfekten Klang einzig mit den
Stimmbändern hinbekommt. Gesang auf höchstem Niveau, charmante und sehr
persönliche Moderation mit österreichisch eingefärbtem Zungenschlag, dezent
dosierte Choreographie und als letzte Zugabe Billy Joels „And So It Goes" ganz
ohne elektronische Verstärkung - so etwas nennt man einen richtig schönen
Abend. Glückliches Österreich.
Westfalenpost
25.6.2007 Perfekt abgestimmte Stimmen wie Samt aus Österreich
Sie nennen sich Velvet Voices. Stimmen wie Samt haben die vier
Österreicherinnen auch zu bieten, aber auch Seide war bei ihrem
Konzert im Stadtpark dabei und auch ein Klang so klar wie Glas.
Ein großes Publikum war dem Quartett gewiss, denn offensichtlich
kommt a capella an. Unter den Zuhörern waren einige vom Fach.
Ohrenschmaus und Augenweide
Vier Frauen, vier Samtstimmen, alle Stimmlagen: (Stephan Pokorny / Ö1)
Feinstes Gewebe hoher musikalischer Kunst, so könnte man bezeichnen, was
vier ausgezeichnete Sängerinnen, mit glasklaren und durch jahrelanges Training
best- geschulter Stimmen dem fachkundigen lungauer Publikum schenkten. (Peter
Gschwendtner, Burg Mauterndorf/ Lungau 05.03.2005) Gold in der Kehle Ein Trompetensolo von. L. Armstrong oder E-Gitarrenklänge
eines Beatles Songs, das alles war beim Konzert von vier Sängerinnen
in den Kultakomben zu hören. Sie brauchten dazu nur den Mund zu öffnen.
Aber die Sängerinnen der A cappella Gruppe „Velvet Voices“
konnten mehr, als spektakulär Instrumente imitieren. Staatz-Kautendorf/NÖN 11.5.2004, Nr. 20, 40 Jg., S. 41 Die vier attraktiven und vor allem stimmgewaltigen Interpretinnen
spannen einen Bogen von Jazz bis Pop. Ihre Lied-Interpretationen weisen dabei
große Eigenständigkeit auf und bieten dem Besucher somit ein völlig
neues Hörerlebnis. Stimmgewaltig und mit eigenständigem Klang spannen
die vier Sängerinnen in ihren Interpretationen den Bogen von Jazz bis
Pop. Das fast zweistündige Konzert genoss bemerkenswerten
Zuspruch seitens des Publikums. Die studierten Samtstimmen interpretieren
die Musikklassiker aus Pop und Jazz stimmgewaltig und selbstbewusst. A-cappella Gruppe bot feinsten Jazz
die Velvet Voices und die V-Chords im Reutlinger Jazzclub
Die a-Cappella-Gruppe versetzte mit ihren Samtstimmen alle Besucher in Weihnachtsstimmung.
"In the mood 4 christmas" ist der Name der aktuellen Cd und dieser Titel
war auch Programm. Die vier Sängerinnen Coretta Kurth, Gerda Rippel, Miriam Fuchsberger und Monika Trotz, die zusammen
seit dem Jahr 2002 als "Velvet voices" auftreten, gaben berühmte, aber auch weniger
bekannte Lieder rund um das Thema Weihnachten zum Besten.
Darunter waren natürlich Klassiker wie "Silent Nicht" und "I'm dreaming of a white Christmas", allerdings neu
interpretiert im Jazz- und Popstil der a-Cappella-Gruppe.
19.12.2008
Die kommenden Stücke banden noch eine Schleife um diesen ersten
Eindruck. Die Rhythmen kamen so exakt wie ein Sternspritzer
abbrennt, fehlerlose Intonation und ein samtiger Klang gaben dem
Konzert eine sinnlich-lebendige Aura.
15.12.08 - 11:14 Uhr
3.3.2008
Quakenbrück.
Staksige Barhocker und ein gemütlicher Ohrensessel vor einem schwarzen, mit wechselnd buntem Farbenspiel beleuchteten Hintergrund: Symbole für Internationalität und heimatliche Behaglichkeit gleichermaßen bildeten den Rahmen für die Velvet Voices, die in neutralen schwarzen Hosenanzügen nur mit einem roten Top äußerlich Farbe zeigten, ihr gesamtes Ausdrucksvermögen aber in einem mitreißenden Konzert offenbarten, das seine Kraft nur aus der Musik selbst zog, getreu ihrem vorangestellten Motto "Musik spricht von Seele zu Seele, von Herz zu Herz".
Das Konzert ist getragen von jugendfrischer Sangeslust, von der Freude am eigenen exorbitanten Können, am Zusammenklang und der Zusammenführung der a- cappella-geführten Stimmen im überaus komplexen Satz mit atemberaubenden harmonischen Wendungen und melodischen und rhythmischen Raffinessen. Die sensiblen Mikrofone ermöglichen es den Sängerinnen, die ganze Fülle ihrer musikalischen Empfindungen und Erfindungen dem Publikum hörbar zu machen.
Berühmte Titel wie "Yesterday" von den Beatles oder der amerikanische Klassiker "I'm dreaming of a white christmas", aber auch die im Jazzsound daher kommenden Volkslieder "Stille Nacht" und "Still, still, weil's Kindlein schlafen will" eröffnen in der swingenden Verfremdung eine multikulturelle Perspektive voller Lebendigkeit. Kurze Gedichtvorträge, wie "Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen" auf dem Hintergrund einer Spieluhrmelodie, oder "Markt und Straßen stehn verlassen..." begleitet von einem dreistimmigen Gesangs ostinato, sorgen für den festen Grund einer adventlich vertrauten Stimmung.
Das bunte Programm wurde zudem gewürzt mit gesellschaftskritischen Einsprengseln/Anmerkungen: einem raunzigen Dialog zum Weihnachtsgeschäft, der mit einem bezeichnenden Gag die Zustimmung der Zuhörer herausforderte: "Wenn die Sterne in den hell erleuchteten Straßen funkeln, was wünschen Sie sich dann? - Einen Kurzschluss". oder mit einem nachdenklich stimmenden Text zu Weihnachten, dem wohl schönsten Familienfest, unter dem zentralen Gedanken "Kinder sind nicht unser Eigentum".
Immer jedoch bestimmte die eigentliche Botschaft von der über alle Grenzen hinweg verbindenden Kraft der Musik den Ablauf des Abends. Die gesanglichen Darbietungen der Velvet Voices waren sensationell.
17.12.2007
Vier Ladies von „Velvet Voices" eine musikalische Wucht
Perfekt aufeinander abgestimmt, hieß es. Die können ja
alles singen. Taten die Vier auch, und sie nahmen das Publikum mit
auf eine Reise um die Welt und durch verschiedene Jahrzehnte. Und
Interessantes zu erzählen hatten die Velvet Voices auch. Ihr
erinnert Euch doch, fragten sie. Sie sprachen von den good old boys
aus Liverpool. Damals wurde gekreischt. Ihr dürft das jetzt
auch. Das Come together der Samtstimmen wurde halb so smoothy wie
das der Beatles, aber es klang toll. Ein kurzer Abstecher nach
Afrika, schon waren die Vier bei Sweet Dreams angelangt und weiteren
guten Sachen aus den Achtzigern. Keine Zeit zum Luft holen, denn es
folgte eine angenehm jazzige Reise Somewhere over the rainbow.
Weitere eigenwillige Interpretationen und swingende
Eigenkompositionen erwarteten das Publikum. Die Premiere in Belgien
war gelungen.
Von Bass bis Sopran, und das ohne Mann
Die Vokal-Gruppe Velvet Voices beweist, dass man auch im Genre des
a-cappella- Gesangs sehr gut ohne Männer(stimmen) auskommen kann. Coretta Kurth, Gerda Rippel, Miriam Fuchsberger
und Monika Trotz singen Arrangements von Jazz- und Popsongs und Eigenes ungekünstelt,
technisch makellos, kraftvoll und mit Leidenschaft.
Swingend, schwebend, einfach mitreißend. Einziges Manko des Abends:
Er endet - trotz mehrerer Zugaben - viel zu früh.
Jede
der vier Damen des jungen Ensembles "Velvet Voices" hat eine abgeschlossene
Gesangsausbildung und einige Erfahrung als Jazzsängerin, die sicherlich
notwendig sind, um Arrangements mit einer derartigen Vielfältigkeit, voller
künstlerisch beachtenswerten Feinheiten, so zu gestalten, dass die emotionale
Quintessenz der Chansons voll zum Ausdruck kommen. Jede Note, jede Pause
erforderte absolute Stimmbeherrschung, makellose Gesangstechnik mit denen die
vier Damen jedes Chancon zum einzigartigen Hörerlebnis voller musikalischer
Raffinessen machten.
Und die Tatsache, dass ohne elektronische Verstärkung gesungen wurde,
vertiefte das wunderschöne Erlebnis eines höchst anspruchsvollen
a-cappella-Konzertes.
Kultakomben/
Zuhörer waren von junger A-cappella Gruppe begeistert
Ihr vierstimmig perfekt auf einander abgestimmter Gesang zwischen Jazz und
Pophits bezauberte mit ungewöhnlichen Klangwelten.
Schon nach wenigen Takten zogen die Stimmen von Monika Trotz, Tanja Raich,
Gerda Rippel und Coretta Kurth die Zuhörer so in ihren Bann, dass eine
instrumentale Begleitung gar nicht vermisst wurde.
Mit drei Zugaben bedankten sie sich beim begeisterten Publikum.
(NÖ- Nachrichten)
(Badener Zeitung)
(Badener Zeitung)
Ein Konzert der Sonderklasse gab es im Kulturkeller Unterretzbach zu hören.
Denn die Band "Velvet-Voices" aus Wien begeisterte mit Klassikern
und Eigenkompositionen aus der Jazzmusik.[...]
(NÖN WOCHE 34/2003, RETZER LAND)